Yangtze

17 Tage Wunderwelten-Reise

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Leistungen, die überzeugen

Im Reisepreis enthalten
  • Wunderwelten-Reise bis höchstens 12 Teilnehmer
  • Garantierte Durchführung aller Termine
  • Linienflug mit Air China von Frankfurt nach Peking und zurück von Shanghai
  • Inlandsflüge mit China Eastern Airlines oder Air China von Xi'an nach Wuhan, mit Xiamen Airlines oder China Southern von Chongqing nach Guilin und mit Shanghai Airlines oder China Southern von Guilin nach Shanghai
  • Rail & Fly innerhalb Deutschlands. Bequem in der 2. Klasse zum Flieger
  • Reiseminibus mit Klimaanlage
  • Schnellzug in der 1. Klasse von Peking nach Xi'an
  • 4-tägige Yangtze-Fahrt mit einem komfortablen Flussschiff
  • Transrapidfahrt in Shanghai
  • Übernachtungen in Hotels und Gästehäusern, 4 Übernachtungen auf dem Schiff in einer Zweibett-Außenkabine mit Dusche/WC
  • Täglich Frühstück, 9 x Mittagessen, 9 x Abendessen
  • Eintrittsgelder
  • Reiseliteratur
  • 100 m² Regenwald auf Ihren Namen
  • Deutsch sprechende einheimische Reiseleitung

Hinweise zum Verlauf der Reise

  • Bürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen für die Einreise nach China ein Visum. Bitte beachten Sie, dass Visagebühren nicht im Reisepreis eingeschlossen sind. Zur Beantragung des Visums benötigen Sie u.a. einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate nach Beendigung der Reise gültig ist und mindestens 2 freie Seiten (oder 1 freie Doppelseite) für Sichtvermerke hat. Die Zuständigkeit der chinesischen Konsulate richtet sich nach dem Wohnsitz des Antragstellers (bundeslandabhängig). Der für Ihr Bundesland zuständige Visa Dienst übernimmt für Sie die Beschaffung des Visums. Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte dem Beiblatt Informationen zur Visa-Beantragung, das Sie bei Buchung zusammen mit den Bestätigungsunterlagen erhalten. Chamäleon empfiehlt den deutschen Staatsbürgern die Visabeschaffung über die Firma Visa Dienst Bonn GmbH & Co. KG; Österreichern und Schweizern über deren Partner ALM Consulting Services GmbH / Visaworld (AT) bzw. AVS allvisumservice GmbH (CH). Selbstverständlich können Sie das Visum auch weiterhin eigenständig beim Chinese Visa Application Service Center beantragen. Das Visum für Touristen wird für maximal 30 Tage ausgestellt. Eine Verlängerung oder Änderung der Gültigkeitsdauer des Visums ist in China jedoch möglich.
  • Falls einzelne der genannten Unterkünfte nicht verfügbar sind, wird eine möglichst gleichwertige Alternative gebucht.
  • Bei den angegebenen Fahrzeiten handelt es sich um die reine Fahrtdauer. Pausen und Fotostopps bleiben unberücksichtigt. Die angegebene Fahrtdauer kann abhängig von den Verkehrsverhältnissen variieren.
Hinweise zu unseren Empfelungen
  • Chamäleon sucht die Aktivitäten nach bestem Wissen und Gewissen aus und bietet Ihnen die Vermittlung als kostenlosen Service an. Die Durchführung der Aktivitäten kann nicht garantiert werden.
  • Ihre Buchungswünsche teilen Sie bitte zum Anfang der Reise Ihrer Reiseleitung mit. Die Reservierung und Bezahlung der gewünschten Aktivitäten erfolgt vor Ort.
  • Die Mindestteilnehmerzahl ist unterschiedlich. Die angegebenen Preise entsprechen ohne Aufschlag den Preisen vor Ort. Kurzfristige Preiserhöhungen müssen wir an Sie weiterreichen. Der Umrechnungskurs beträgt 1 € = ca. 7,84 CNY (Stand: September 2017).
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Reiseverlauf

In Frankfurt (1) beginnt am Abend Ihre Reise und führt Sie in Peking (2) ohne Umwege zuder sagenhaften Karriere der Kaiserinwitwe Cixi von einer unbedeutenden Nebenfrau zur einflussreichsten Persönlichkeit der Qing-Dynastie. Ihr verdankt die Nachwelt den wundervollen Sommerpalast am Kunming-See mit der farbenfrohen Suzhou-Straße, dem Marmorboot, dem Garten der Tugend, der Halle der Jadewellen, der Halle, wo man den Pirolen lauscht, dem Pavillon der kostbaren Wolken und so fort. Es ist nur der Beginn Ihrer Erlebnisse, aber ein sehr, sehr schöner.

Schön ist eine Dimension, die für zwei Meisterwerke der chinesischen Architektur nicht annähernd ausreicht. Versuchen wir es mit bombastisch, zauberhaft, überwältigend, dann kommen wir dem Symbol der kaiserlichen Macht schon näher. Durch das Tor des Himmlischen Friedens betreten wir die Verbotene Stadt, nationales Heiligtum und UNESCO-Weltkulturerbe. Der Palast der himmlischen Klarheit, die Neun-Drachen-Mauer, die Halle der mittleren Harmonie – Faszination und kein Ende. Aber das zweite Meisterwerk wartet noch. Bei Sonnenuntergang sind wir da, am größten Bauwerk der Menschheit, wenn es uns fast alleine gehört für eine Zeit der stillen Ergriffenheit: die Chinesische Mauer (3).

Über 500 Jahre lang kamen die Kaiser der Ming- und der Qing-Dynastien hierher, um für eine gute Ernte zu beten. Heute Morgen dürfen Sie sich im Himmelstempel etwas wünschen, falls Sie Ihre Sprachlosigkeit überwinden. Doch bevor der Eindruck entsteht, diese Reise würde in eine Odyssee von Tempel zu Tempel ausarten, gibt es für den Rest des Tages Peking (4) live. Hutongs heißen die engen Gassen und Höfe, die vor nicht langer Zeit noch typisch für den traditionellen Wohnbau waren. Jetzt strahlen sie den morbiden Charme der ursprünglichen Hauptstadt aus, wo das Leben in unüberschaubaren Labyrinthen mit improvisierten Märkten und Garküchen stattfindet. Das Verkehrsmittel der Privilegierten ist hier die Rikscha und somit unseres. Lächeln heißt die Devise, und lächelnd werden wir zum Tee gebeten, um im Haus einer Familie zu spüren, wie es sich im Hutong lebt. Das nächste Lächeln dann im Schnellzug: in der 1. Klasse mit über 300 Stundenkilometer nach Xi'an.

Um halb acht des neuen Tages empfängt Sie die alte Kaiserstadt Xi'an (5) mit einem Frühstück im Grand Dynasty Culture Hotel, unweit der alten Stadtmauern. Da sind ein paar Fahrräder für uns reserviert, die auf sehr ungewöhnliche Art bewegt werden wollen: immer der Mauer nach, zwölf Kilometer lang. Und zwar obendrauf. Sie haben richtig gelesen: auf der gewaltigen Stadtmauer einmal um den alten Kern von Xi'an, mit Glocken- und Trommelturm aus Kaisers Zeiten. Diese Runde hat noch jeden hungrig gemacht, da kommt die jeder Chaostheorie entsprechende Altstadt mit ihren unzähligen Märkten, Händlerbuden und Garküchen gerade recht. Hui ist hier kein Ausdruck kulinarischer Raffinesse, sondern der Name der nur in Xi'an ansässigen Hui-Minderheit. Stellen Sie weder hier noch auf dem Nachtmarkt die Frage nach dem Ladenschluss. Um seinen Laden hier dichtzumachen, muss man tot umfallen.

Die Vorstellung, dass an der Grabstätte des Kaisers Qin 700.000 Arbeiter 36 Jahre ununterbrochen gebaut haben, gibt ein Gefühl für chinesische Dimensionen. Es ist demnach nicht übertrieben, wenn wir Ihnen für heute ein paar Tausend Weltkulturerbestätten auf einmal versprechen. Xi'an (6) ist ein begnadeter Ort, zu dem es nichts Vergleichbares auf der Welt gibt. Vordergründig betrachtet, handelt es sich um eine vorchristliche Grabanlage aus dem Jahre 210 v. Chr., bei Lichte besehen um eine Armee aus 7.278 lebensgroßen Terrakotta-Soldaten, keine einzige Figur doppelt, dazu 129 vierspännige Wagen mit Pferden aus Bronze oder Ton. Alles zusammen auf bescheidenen 56 Quadratkilometern. Aber erst ein Viertel des Mausoleums ist freigelegt und der eigentliche Grabhügel bis heute unangetastet. Sie werden also noch einmal wiederkommen müssen.

Ahoi Wuhan (7), wobei wir aus praktischen Erwägungen zuerst das Flugzeug nehmen und noch ein Stückchen den Minibus. Dann erwartet uns in Yichang unser komfortables Flussschiff. Gegen 21 Uhr beginnt unsere viertägige Fahrt auf dem Yangtze. In einer nie gekannten Demonstration werden Sie Zeuge dessen, was die Natur schaffen und was der Mensch dagegensetzen kann. Ihre Schlangenlinienfahrt durch die himmelhohen Schluchten des Yangtze (8) ist eine ununterbrochene Kette von Gänsehaut-Attacken. Und ob dieses Gefühl überwältigender ist oder das Mammutprojekt des Drei-Schluchten-Staudamms, bei dem ganze Dörfer in den Fluten versanken, das müssen Sie selbst herausfinden.

Die Kraft von Worten verblasst hinter der Gewalt der Eindrücke, die auf Ihrer Gleitfahrt durch die Schluchten des Yangtze (9) auf Sie einstürzen. Wu und Qutang, die ebenfalls zu den berühmten Drei Schluchten gehören, zeigen Ihnen heute, was sie in Jahrmillionen vollbracht haben. Aber lassen Sie sich von dem träge dahinströmenden Yangtze nicht täuschen. Wenn er in das Chinesische Meer mündet, werden es 32 Millionen Liter Wasser sein. Pro Sekunde. Ein paar davon kommen aus den smaragdgrünen Seitenarmen, und auf einem von ihnen entdecken wir mit einem kleinen Boot das Leben im Abseits.

Fast wäre sie die weltweit einzige Unterwasser-Pagode geworden, aber dann haben sich die Baumeister des Drei-Schluchten-Dammes eines Besseren besonnen und die einzigartige Shibao-Pagode vor den Fluten des Yangtze (10) gerettet. Nun windet sich das ohne einen Nagel gebaute Meisterstück trotzig wie eh und je zwölf Stockwerke die Felswand hinauf. An der gelben Tür geht's rein, und die Legende sagt, je höher man steigt, desto wahrscheinlicher werden Ihre Wünsche und Träume wahr. Dann steigen Sie mal schön.

Land in Sicht. In diesem Fall die größte Stadt der Welt. Chongqing zählt 29 Millionen Einwohner und der erste Eindruck fragt: Ist das noch China oder schon Utopia? Kaum, dass Sie die Antwort gefunden haben, sitzen wir auch schon im Flieger nach Guilin, um innerhalb eines Tages ein beispielloses Kontrastprogramm zu erfahren. Am Abend sind wir in Yangshuo (11), aus Wolkenkratzern in ein Wunderland von märchenhafter Schönheit gefallen. Und erst die Menschen! Ein komplett anderer Schlag, kaum inniger zu erleben als beim optionalen Impressionen-Theater mit hunderten Bauern aus den Volksstämmen des Umlandes.

Durchatmen in der Frische der Natur und mitschweben, wenn bei einer morgendlichen Radtour die Nebel aus den Bergwäldern steigen, das ist Wellness auf Chinesisch. Gäbe es noch keine Postkarten – wegen dieser Idylle inmitten hunderter grüner Zipfelmützen müssten sie erfunden werden. Wasserbüffel sehen uns gelangweilt nach, von den Feldern winken die Bauern und in den Dorfgassen wird ein herzliches Willkommen gelächelt. Im Zeitlupentempo verbindet der Yulong-Fluss (12) eine Zauberwelt, die in China als Inbegriff von Schönheit gilt. Da bleibt uns keine angenehmere Wahl, als auf dem Bambusfloß ein Stündchen mitzuzaubern.

Neuer Tag, neues Glück. Wir gehen in Reisfelder, die bis zum Horizont reichen, kaufen bei lokalen Bauern Lebensmittel für unser Abendessen und mischen uns bei Longsheng (13,14) unter die Einwohner der Zhuang-Minderheit. Von unserem Gästehaus Longji Ping An hochoben in den Reisterrassen, ist der Panoramablick praktisch der Ape-ri-tif für die eigens für uns gekochte Spezialität der einfachen Reisbauernküche. Hausmannskost auf Chinesisch, wie Sie es aus keinem Restaurant kennen. Zum Abend in diesem Wolkenkuckucksheim gehört ein Sonnenaufgang, der die Romantik der letzten Tage in einem einzigen Bild festhält. Mit Einblicken in Alltag und Kultur der Nord-Guangxi-Region verabschieden wir uns am Nachmittag zu unserem Flug nach Shanghai.

Shanghai (15), wow, welche Gegensätze. Hier chinesische Gartenbaukunst im Yu-Garten, dort der moderne Stadtteil Pudong. Auf der Aussichtsplattform des Jinmao-Tower heißt es: Luft anhalten. Der Blick zum Bund, der kolonialen Uferstraße, überspannt hundert Jahre Geschichte. Wir wissen auch schon, was Sie spätestens nach der abendlichen Faszinatour durch die Glitzermetropole sagen werden: Kann ich davon noch etwas mehr haben? Bitte sehr: Finale grande bei einem Cocktail in einer Bar mit der Skyline und dem Lichtermeer der Millionenstadt zu Ihren Füßen. Irgendwo da unten liegt Ihr Hotel Sunrise on the Bund. Himmlisch schlafen oder den sündigen Lichtern der Nacht verfallen, das ist hier die Frage.

Kleiner Abstecher 500 Jahre zurück. Zhujiaojiao heißt der Ort, der schon die Ming- und Qing-Dynastie kommen und gehen sah. Nur ihre Brücken sind geblieben und haben dem Wasserdorf den Titel Venedig Shanghais eingebracht. Es fehlen jetzt nur noch ein paar Details für Ihren Nachweis, im echten Shanghai (16) gewesen zu sein: die unzähligen kleinen Läden, Galerien, Bars und Restaurants, die Straßenküchen der Altstadt, die kolonialen Versatzstücke, über die sich der Mantel der Geschichte legt. Ein letztes ungläubiges Staunen, ein letztes Mal Lotusblüten im Yu-Garten, dann bringt der Transrapid Sie zum Flughafen Pudong. Mittags Start, abends Landung in Frankfurt (17), und China ist jetzt genau so, wie Sie es sich vorstellen.
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Abreisedatum / Reisepreis

Reisepreis in € pro Person
17 Reisetage
Termin Preis Termin Preis Termin Preis Termin Preis
22.03.18 3.399,- € 19.04.18 3.449,- € 26.04.18 3.549,- € 17.05.18 3.449,- €
07.06.18 3.449,- € 19.07.18 3.649,- € 02.08.18 3.649,- € 06.09.18 3.649,- €
04.10.18 3.649,- € 11.10.18 3.649,- € 18.10.18 3.649,- €    

Wunschleistungen
  • Einzelzimmerzuschlag: 799 €
  • Anschlussflug (DE) mit Lufthansa oder Air Berlin: ab 199 €. Mögliche Abflughäfen: Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Friedrichshafen, Hamburg, Hannover, Leipzig, München, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Stuttgart
  • Anschlussflug (AT) mit Lufthansa oder Austrian Airlines: ab 199 €. Möglicher Abflughafen: Graz, Linz, Wien
  • Anschlussflug (CH) mit Lufthansa oder Swiss Air: ab 299 €. Möglicher Abflughafen: Zürich
  • Business-Class-Flug-Aufpreis inklusive Rail & Fly (DE) 1. Klasse: ab 2.600 €
Veranstalter und Reisebedingungen
Veranstalter dieser Reise ist Chamäleon. Eine Marke der Chamäleon Reisen GmbH, Pannwitzstraße 5, 13403 Berlin. Das Reisebüro tritt lediglich als Vermittler auf.


Telefonnummer
+49 851 95566-0
Bahnhofstrasse 30
94032 Passau
Email
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mo. - Fr.: 9:00 - 18:00 Uhr
Sa.: 9:30 - 13:00 Uhr
Sonntag: geschlossen

Über Chamäleon

Chamäleon macht alles anders – dieses übereinstimmende Urteil all unserer Reisegäste hören wir gern. Aber ist anders auch besser? Überwiegend antworten unsere Gäste mit dem Bild eines Urlaubs, der als unvergesslich empfunden wird. Atemberaubend wird ebenfalls sehr häufig genannt, und bewegend, zuweilen ergreifend.

Das hat mit der Intensität der Erlebnisse zu tun, die nur mit einem kleinen Kreis von höchstens 12 Teilnehmern möglich sind. Damit, dass unsere Reiseleiter deutsch sprechende Einheimische sind, und dass alle Beteiligten vor Ort (vom Fahrer bis zu den Gastgebern der zauberhaften privaten Lodges) unsere Freunde sind.

Den Ausschlag geben wohl aber die Erlebnisse, mit denen keiner rechnet. Das feinfühlige Abpassen von überwältigenden Momenten, in denen die Emotionen am höchsten gehen. Meist herrscht in diesen Sekunden Stille. Nur der Körper sagt mit Gänsehaut, was Worte nicht ausdrücken können. Wir hoffen, Sie werden das aushalten.

Willkommen bei Chamäleon!

Regenwald
Was, Sie haben tatsächlich noch kein Grundstück im Regenwald?

Wenn man die Umweltbelastung von Reisen auf null stellen könnte – wir würden es tun. Aber es gibt eine andere Möglichkeit.

Dazu müssen Sie wissen, dass die Regenwälder auf einer Fläche von 1,8 Milliarden Hektar pausenlos Sauerstoff produzieren. Immergrüne Bäume, emporstrebende Palmen, würgende Feigen, lichtsuchende Lianen, wasser¬speichernde Kräuter und humussammelnde Orchideen filtern pro Hektar und Jahr rund 10 Tonnen Kohlendioxid aus der Luft. Übrig bleibt, was wir zum Atmen brauchen.

Deshalb: Filtern Sie mit, egal, wohin Sie mit Chamäleon fliegen. Denn für jeden Reisegast kaufen wir in Ecuador 100 Quadratmeter geschützten Regenwald und tragen sie auf Ihren Namen ein. Die Grundstücksnummer steht auf Ihrer persönlichen Regenwald-Urkunde, unserer Bestätigung für Ihren Beitrag, die Welt in der wir leben, reisenswert zu erhalten.

Besuchen Sie die Regenwaldstiftung, die wir zusammen mit unserem Partner in Südamerika gegründet haben.

Denken Sie manchmal, wie viel schöner es sein könnte, wenn die Reisegruppe kleiner wäre?
Schon durch die Vorstellung, dass Sie mit höchstens 12 Teilnehmern unterwegs sind, entsteht ein Gefühl dafür, wie viel intensiver Sie ein Land erleben werden. 12 ist das ganze Geheimnis für einen Platz in der ersten Reihe. Und manchmal sind es auch nur 7 oder 8, weil wir grundsätzlich keine Reise absagen.

Hätten Sie sich träumen lassen, dass am Ende einer Kanufahrt das Mittagessen bei einer Indiofamilie steht? Dass extra ein Observatorium angeschafft wurde, damit Sie einen überwältigenden Blick in den afrikanischen Sternenhimmel werfen können? Dass sich in fernen Ländern Türen der Freundschaft öffnen, die normalerweise verschlossen bleiben.

Das ist so lange schwer vorstellbar, bis Chamäleon Sie tief in die Seele eines Landes führt.

Hatten Sie schon einmal den Wunsch, ein Land besser zu verstehen?

Man fliegt nicht um die halbe Welt, um sich in den Sand zu legen. Ein paar Tage sind okay, dann stellt sich die Frage: Was nehmen Sie vom Rest der Zeit mit nach Hause? Das hängt entscheidend davon ab, wer Sie durch das fremde Land begleitet.
Wo wir Sie hinführen, erwarten Sie unsere Freunde. Hoch motivierte Reiseleiter, die dort geboren sind oder schon lange da leben. Die sich besser auskennen als alle Reisebücher zusammen. Die Sie mitnehmen zu ihren Familien. Die auch solche Wünsche erfüllen, die gar nicht im Programm stehen. Es ist wundervoll, mit ihnen unterwegs zu sein. Sie bringen den Mehrwert in Ihren Urlaub. Sie sprechen alle Deutsch, und sie kennen auch die Momente, wenn Gefühle keine Worte brauchen.

Wären Sie einverstanden, wenn Ihre Unterkünfte kleiner, dafür feiner sind?
Da sind die landestypischen Lodges in herausragenden Lagen, wo der Blick von Ihrer Terrasse schon eine halbe Safari ist. Da sind die wundervollen Resorts, die fast schon luxuriöse Kombination aus Gastfreundschaft und Verwöhnung. Da ist das komfortable Safarizelt am Fluss, mit eigenem Bad und einem unbeschreiblichen Blick vom Bett in den Sternenhimmel. Da ist der Palast des Maharadschas, wo aus jeder Ecke noch die Kostbarkeiten einer verblichenen Ära blinzeln. Da sind die privaten Villen und Cottages, die Camps und Gästefarmen, die gerade so viele Zimmer haben, wie wir brauchen.

Es geht eben nicht darum, am Ende eines schönen Tages irgendwo unterzukommen, vielmehr soll der unvergesslichen Erlebnisse zweiter Teil beginnen.

Glauben Sie denn immer noch, Sie reisen nur zum Gucken?

Herzklopfen, Mitfiebern, Nähe, Teilhabe – alles Zutaten für unsere Wunderwelten-Reisen. Für jede Reise haben wir mit unseren Partnern in den Ländern nach Möglichkeiten gesucht, Spitzenreiter in Erlebnisqualität und Nachhaltigkeit zu werden.

Lodges, die Einheimischen gehören, Restaurants mit lokaler Küche und eigenem Anbau, Nutzung erneuerbarer Energien, Schulungen auf Umweltbewusstsein, konkrete Maßnahmen zur Müllvermeidung, respektvoller Umgang mit fremden Ethnien, Qualifizierung des Personals, faire Bezahlung und die Entwicklung lokaler Arbeitsplätze. Die Liste ist endlos und das Resultat überzeugend: 49,3 Prozent unseres Reisepreises bleiben im Land und helfen, seine kulturellen Werte zu bewahren.

TourCert hat uns dafür mit dem Gütesiegel für Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung ausgezeichnet. Dieses Zertifikat verpflichtet uns, die soziale, ökologische und ökonomische Bilanz unserer Reisen mit allen an der Organisation und Durchführung Beteiligten zu prüfen und laufend zu verbessern. Also das, was wir schon immer getan haben.

Wenn Sie Glück schenken könnten, würden Sie es tun?

Da ist das Marktweib, das uns mit verschmitztem Zwinkern einen Apfel schenkt. Der Teepflücker, der sein Lassi mit uns teilt. Der hutzelige Wächter, der extra für uns noch einmal die Pagode aufschließt. Der Mönch, der unsere Reise segnet. Die Kinder, die uns das ganze Dorf zeigen wollen. Sie alle schenken uns ihre Aufmerksamkeit, unvergessliche Eindrücke, Freundschaft auf Zeit. Und da sind noch die, die im Schatten des Lebens stehen und nicht mehr geben können als ein Lächeln – falls überhaupt.

Um sie geht es bei der Chamäleon Stiftung: Sich dort zu engagieren, wo ohne unsere Hilfe kulturelle, menschliche oder natürliche Werte verloren gehen. Weltweit 32 Projekte haben wir bis heute unterstützt und im Nebeneffekt einzigartige Möglichkeiten geschaffen, auf unseren Reisen tiefer in der Seele eines Landes anzukommen.

Für das Glück dieser Welt. Es ist das Einzige, was zählt.
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